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| Kommunalwahl
Wedel 2008 Programm der FDP für die Legislaturperiode 2008 - 2013 |
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| Bildung
und Ausbildung |
Verkehrs-
und Stadtplanung |
Wirtschaft
u. Finanzen |
Kultur
in Wedel |
Badebucht | Sicherheit
u. Verwaltung |
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| Präambel Unser politisches Handeln ist von liberalen Grundsätzen geleitet. Es ist auf die Zukunft der Stadt ausgerichtet. Dabei nehmen wir auch solche Ziele auf, die in der entsprechenden kommunalpolitischen „Erfolgsbilanz“ noch nicht erreicht wurden.Unsere kommunale Verantwortung liegt in dem Anspruch, in Wedel ein liberales Miteinander zu organisieren und zu gestalten und das Wohlergehen der Bürgerinnen und Bürger zu fördern. Eine lebensoffene, freundliche und friedliche Stadt mit einer hohen Lebensqualität zu erhalten und - wo möglich - zu verbessern ist das stetige Ziel. Dazu gehören ein soziales Versorgungsnetz, das alle Mitmenschen einbezieht, gerade auch junge Menschen, Senioren und Behinderte, und ein weiterhin verlässliches zukunftsorientiertes Bildungsnetz. Dieses soll alle Wedeler Kinder von der Krippe bis zum Schul- und Ausbildungsabschluss begleiten. Sie sollen sich zu selbstständig handelnden und mündigen Bürgern entwickeln, die ihr Leben selbstverantwortlich gestalten. Wir unterstützen eine Beteiligung Jugendlicher am politischen Gestalten. Dazu wird die schon auf hohem Niveau gebotene Ausstattung der Kindertagesstätten und der Schulen weiter zu fördern sein. Aber die Erfüllung dieser Angebote mit Leben muss aus den Familien selbst kommen. Eltern, Kinder und Jugendliche müssen diese Angebote auch annehmen. Um die oft gar nicht einfache Verantwortung für die Heranwachsenden zu meistern, werden zu den in unserer Stadt vorbildlich arbeitenden Erziehern, Erzieherinnen und den Lehrkräften unterstützende, beratende Fachkräfte, wie Sozialpädagogen, dringend benötigt. In einem funktionierenden sozialen Umfeld ist auch gerade den Familien zu helfen, die Unterstützung benötigen, damit auch sie ihren Kindern das in verantwortungsvoller Sorge geben können, was anderen Familien vielleicht einfacher gelingt.Wenn unsere lebensoffene Stadt hervorragende Bildungseinrichtungen sowie hochwertige kulturelle und sportliche Freizeitmöglichkeiten und profilbildende Veranstaltungsangebote bereit hält, werden Menschen und Wirtschaftsunternehmen gern in dieser Stadt sein und in diese Stadt kommen . Wir setzen uns weiter für eine verlässliche politische Unterstützung der Wirtschaftsförderung und für neue und wachsende Unternehmen am Standort Wedel ein. In ihrer Finanzpolitik hat die Stadt in „guten Zeiten“ die notwendigen Rücklagen zu schaffen, um für schwierigere Zeiten gerüstet zu sein. Daher streben wir an, in sozialer und wirtschaftlicher Verantwortung zur Unterstützung aller städtischen Erfordernisse nur soviel Mittel in den jährlichen Haushalt einzustellen, dass auch für schwierige Zeiten eine Reserve zur Verfügung steht. Ein aufgeschlossenes, städtisches Leben erfordert eine städtische Infrastruktur, in der sich die eigenen Bürger, aber auch Gäste und Touristen gern aufhalten. Dazu gehören gute Verkehrswege wie auch innerstädtische Plätze, Ruhezonen und Grünbereiche, also eine Innenstadt, in der man atmen kann. Die Einbettung in die Elblandschaft, die Marsch und die Naherholungsgebiete der Holmer Sandberge und des Forstes Klövensteen sind ein Teil der Attraktivität unserer Stadt. Diese Entwicklungsziele werden in dem in der vergangenen Legislaturperiode mit Unterstützung der FDP aufgestellten Flächennutzungsplan zukunftswirksam dokumentiert. Möglichkeiten für eine wachsende Stadt mit den dann auch benötigten Wohn- und Gewerbegebieten sind jetzt vorhanden. Das schafft Planungssicherheit und Verlässlichkeit für die Bürger.Für die FDP Wedel sind die in dieser Präambel vorgetragenen Grundsätze auch für die neue Legislaturperiode Grundlage für ein liberales, faires Handeln in der Kommunalpolitik. |
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| Bildung
und Ausbildung Bildung und Ausbildung sind ein grundlegendes soziales Anliegen unserer Gesellschaft. Sie sind das Fundament für jeden einzelnen Menschen und seine Entwicklung. Eine umfassende Bildung ist die Schlüsselqualifikation für ein erfolgreiches Bestehen sowohl in der Arbeitswelt als auch im gesellschaftlichen Miteinander. Unser Rohstoff ist Bildung, unser wichtigstes Kapital sind gut ausgebildete Menschen. Bildung ist ein Bürgerrecht. Erziehungsverantwortung liegt in jeder Familie Die Familie ist der Kern einer jeden Gemeinschaft. Daher gilt es, Eltern und Kinder unterstützend zu begleiten. Dabei ist neben der Sorge um die aufwachsenden Kinder auch die Erziehungsverantwortung der Eltern und Elternteile ob verheiratet, in einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft lebend oder als Alleinstehende ein wesentlicher Faktor im Heranwachsen der Kinder. Die Politik ist heute mehr denn je gefordert, den Eltern die schwierige Erziehungsarbeit zu erleichtern. Selbstverständlich bleibt die Verantwortung für die Erziehung der Kinder bei den Eltern. Auch die Eltern, die diese schöne aber auch fordernde Aufgabe nicht immer mit Freude wahrnehmen oder wahrnehmen können, müssen ermutigt werden, ihr Kind liebevoll zu versorgen, es zu fördern und zu fordern, ihm Grenzen zu setzen und ihm altersgerechte Freiheit zu gewähren. Die Weichen für eine positive Entwicklung eines Kindes werden in den ersten drei Lebensjahren gestellt. Leider wirken auch zahlreiche negative Faktoren auf diesen Prozess ein: das Fehlen von Elternteilen, Armut in Familien, Unterdrückung und Gewalterfahrung, Integrationsprobleme. Daher muss die Familie als wichtigster Lebens- und Entwicklungsort für Kinder in allen Bereichen besser und nachhaltig unterstützt werden. Was können wir also in Wedel für alle Familien tun? Die Familienbildungsstätte leistet eine sehr gute und engagierte Arbeit. Viele gute Projekte, die Beispiele „Welcome“ und ,,Hand in Hand“, belegen dies. Erziehungskurse für Eltern sollen nach dem Willen der FDP weiter ausgebaut und weitere kostengünstige oder gar kostenfreie Angebote erarbeitet werden. Die FDP unterstützt aktiv die Arbeit für das lokale „Bündnis für Familie“ in Wedel, das ein positives Klima für Familien schaffen soll. Sicherlich sollten auch Möglichkeiten für flexiblere Kinderbetreuungszeiten für Eltern mit ungewöhnlichen Arbeitszeiten geschaffen werden. Außerdem möchten wir ein familienfreundliches Umfeld schaffen - Angebote günstigeren Baugrundes, mehr angemessene, günstige Wohnungen, generationsübergreifende Zusammenarbeit (z.B. „Alte helfen Jungen, Junge helfen Alten“). Die frühkindliche Bildung muss verstärkt und verbessert werden Das Land hat die Bildungshoheit in unserem System. Aber das wird die FDP Wedel nicht davon abhalten, Mögliches in diesem Bereich voranzutreiben, wo immer die Kommune zu Verbesserungen beitragen kann. Dabei geht es sowohl um quantitative als auch qualitative Verbesserung. Mehr Fachkräfte in den Kindertagesstätten Insgesamt ist zur Erfüllung des Bildungsauftrages einer Kindertagesstätte mehr Personal erforderlich. Zu den klassisch ausgebildeten Erziehern und Erzieherinnen benötigen wir unterstützend mehr Kräfte mit Hochschulausbildung in Elementarpädagogik. Sonderförderung für verhaltensauffällige Kinder durch Sozialpädagogen Sozialpädagogen sollten auch in Familien gehen, um durch aufsuchende Sozialarbeit angemessene Unterstützung zu leisten. Die FDP wünscht sich, dass diese Fachkräfte zum festen Personalbestand der Kindertagesstätten gehören. Sprachentwicklung und Sprachkompetenz müssen stärker gefördert werden Die FDP fordert, dass es für Kinder ab fünf Jahren ein kostenfreies Vorschulangebot als Brücke zur Grundschule gibt. Sinnvoll wäre es, den Sprachtest schon bei drei- bis vierjährigen Kindern durchzuführen. Bei Sprachdefiziten muss die Vorschule verbindlich sein. Die Teilnahme an den Elternabenden in den Kindertagesstätten sollte zum Wohle des Kindes zur Pflicht werden. Ausbau von Krippenplätzen Ab 2013 wird es einen Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz geben. Trotzdem benötigen wir daneben weiterhin gut ausgebildete Tagesmütter. Bekämpfung der wachsenden Kinderarmut Maßnahmen gegen Kinderarmut sind eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. WEKI und die Wedeler Tafel leisten schon eine verdienstvolle Arbeit. Zusätzlich sollte gezielt ein kostenloses Essen in den Kindertagesstätten und Grundschulen angeboten werden. Beim bedrückenden Thema Kinderarmut ist es bei allen Aktionen wichtig, dass sowohl die materielle als auch die soziale und kulturelle Armut zu lindern sind. Die geistigen und sozialen Kompetenzen unserer Schüler und Schülerinnen müssen an allen Wedeler Schulen weiter gefördert werden Wir benötigen mehr Sozialpädagogen an allen Schulen Die ersten Schritte wurden durch die FDP auf den Weg gebracht. Auch im Kreis hat die FDP den Anstoß gegeben, so dass jetzt eine Förderung zur Besetzung solcher Stellen gegeben ist. Sozialpädagogen sind dringend erforderlich, um eine konfliktarme und erfolgreiche Ausbildung an unseren heutigen Schulen unterstützend zu gewährleisten. Ganztagsschulen müssen wirksam unterstützt werden Durch ein attraktives Angebot sollte der Ganztagsunterricht, solange er nicht verbindlich ist, von allen Schülern gern angenommen werden. Dies entspricht dem liberalen Grundverständnis. Alle Grundschulen müssen mit notwendigen Finanzmitteln unterstützt werden. Die Annahme des offenen Ganztagsangebotes durch Schüler und Eltern muss nach einem längeren Zeitraum überprüft werden. Sollte es erforderlich sein, muss über einen verbindlichen Ganztagsunterricht an allen Grundschulen nachgedacht werden. Wenn dieses Unterrichtsangebot des Ganztagsunterrichts nicht breit angenommen wird, kann keine Chancengerechtigkeit für alle Kinder erreicht werden. Kein Schüler darf die Schule ohne Schulabschluss verlassen Die Änderungen der Schulformen durch das neue Schulgesetz lehnt die FDP ab; wir können es aber als Kommune nicht ändern, da es ein Landesgesetz ist. Statt neuer Schulformen benötigen wir mehr gut ausgebildete Lehrer, flankiert durch Sozialpädagogen, und kleinere Lerngruppen. Nur so kann der richtige Ansatz: ,, Die Förderung des einzelnen Schülers ist durchgängiges Unterrichtsprinzip in allen Schulen (§ 5 des neuen Schulgesetzes)“ erfolgreich in die Praxis umgesetzt werden. Die ästhetische Erziehung unserer Kinder muss intensiviert werden Lesen, Musizieren und Beschäftigung mit Kunst sind ein wichtiger Teil der gesamten Entwicklung eines Heranwachsenden. Daher ist die ästhetische Erziehung für Kinder und Jugendliche ein hoher Bildungsfaktor. Wir werden die entsprechenden Wedeler Einrichtungen weiter tatkräftig unterstützen. Unsere Stadtbücherei sollte weiterhin für Kinder und Jugendliche kostenfrei bleiben. Unsere Musikschule arbeitet auf einem hohen Niveau und ist im Vergleich mit anderen Musikschulen im Kreis und Land teurer. Unsere hervorragende Volkshochschule, die nicht nur Weiterbildung für Erwachsene anbietet, muss in ihrem Bildungsauftrag unterstützt werden. Es muss darauf geachtet werden, dass man bei der jährlichen Überprüfung der Gebühren sehr vorsichtig vorgeht. Alle drei genannten Einrichtungen sollten noch stärker als bisher mit den Kindertagesstätten und Schulen zusammenarbeiten. Wünschenswert ist für die FDP: Unter dem Dach der Musikschule sollte auch eine Kunstschule für Kinder und Jugendliche etabliert werden. Kinder und Jugendliche bedürfen der Anregung durch Kultur an ihrem Lebensort für ihre soziale, ästhetische und emotionale Entfaltung. Die vielfältigen kulturellen Angebote der Stadt sollten sich deshalb dort, wo es noch nicht geschehen ist, verstärkt den Interessen von Kindern und Jugendlichen öffnen. Einen wichtigen Anteil an der Persönlichkeitsentwicklung eines Kindes hat der Bereich Bewegung und Sport. Hier bietet die Stadt sehr viele Möglichkeiten. Ausreichender Sportunterricht an allen Schulen und viele Bewegungsfreiräume in den Kindertagesstätten, Vereinen und öffentlichen Sporteinrichtungen sollten eine Selbstverständlichkeit sein. Gute Bildungseinrichtungen sind Voraussetzung für Bildungserfolg Die Wedeler Kindertagesstätten und Schulen sind Orte, an denen sich Kinder und Schüler wohl fühlen und in einer aufgeschlossenen Umgebung lernen können. Alle Kindertagesstätten und Schulen sind vorbildlich ausgestattet. Dafür hat sich die FDP immer erfolgreich eingesetzt und wird sich weiterhin einsetzen für: o Die bauliche Erhaltung von Schulgebäuden und deren Ausstattung entsprechend den Schulprofilen und Lehrplänen. o Eine moderne Sachausstattung nach den Anforderungen der medialen Informationsgesellschaft. Der erfolgreich begonnene Ausbau der Grundschulen für einen Ganztagsunterricht (Theodor-Strom Schule, Albert-Schweitzer-Schule) muss vordringlich weitergeführt werden (Moorweg-, Altstadtschule). |
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| Verkehrs-
und Stadtplanung Die Stadt Wedel soll mittelfristig eine Innenstadt bekommen, die von möglichst viel Verkehr befreit ist und in der ihre Bürger wieder atmen können. Daher soll dort auch nur der innerstädtische Verkehr fließen. Mit dem endlich verabschiedeten Flächennutzungsplan der Stadt Wedel ist ein von der FDP über Jahrzehnte vorgetragenes Ziel erreicht. Eine Nordumgehung soll den Durchgangsverkehr aus der Stadt fernhalten. Die Planung dieser Nordumgehung muss aktiv vorangetrieben werden. Die FDP Wedel wird sich weiterhin dafür einsetzen. Dies ist die FDP-Vision, die im Jahre 2020 Realität sein kann Über die neue Nordspange geht es von der Holmer Straße am jetzigen Stadtrand zur Pinneberger Straße und von dort durch das Autal und unter der S-Bahn hindurch über die Rissener Straße nach Hamburg. Am Marktplatz und am Bahnhof sind die Verkehrsknoten durch die neue Trasse der B 431 erheblich entlastet, ebenso die Mühlenstraße. Neue Stadtinseln am Marktplatz und am Bahnhof / Rathausplatz sind entstanden und der Wedeler Rathausmarkt hat den traditionellen Sonnabend-Markt übernommen. Die Altstadt ist Standort für Kultureinrichtungen und Gastronomie geworden, und der Charakter des Marktplatzes rund um den Roland wird dadurch betont , dass von den historischen Gebäuden an der Südseite bis zum Heimatmuseum und zur Kirche ein einheitliches Pflaster sowie Beleuchtungssysteme geschaffen wurden. Zwischen Bahnhof und Rathausplatz ist die Straßentrasse ebenfalls überpflastert, der neue Platz heißt seit einigen Jahren Rathausmarkt. In diesem innerstädtischen Bereich wird der Verkehr in angemessener Geschwindigkeit fließen. Die Bahnhofstraße selbst hat ihren Charakter auch dadurch verändert, dass kleine Plätze entstanden bzw. weiterentwickelt wurden, die zum Verweilen einladen und attraktive Treffpunkte geworden sind. Eine Fußgängerzone ist sie aber nicht geworden. Nach Auffassung der FDP Wedel ist diese Vision keine Utopie. Es ist vielmehr die konsequente Umsetzung der im „Leitbild der Stadt Wedel“ formulierten Ziele für die Weiterentwicklung unserer Stadt. Und eine virtuelle Wirklichkeit gibt es schon: Denn wie schön der Wedeler Rathausmarkt aussehen könnte, hat die FDP im Januar 2007 gezeigt: „Der Rathausplatz, statt Wüste eine Visitenkarte unserer Stadt“ Des Weiteren werden der Ausbau von Fahrradwegen sowie die Aufstellung eines Fahrradwegeplanes zur Reduzierung des Autoverkehrs beitragen. Dazu gehören besonders im Innenstadtbereich eine neu zu schaffende Querung des Autals für Fußgänger und Radfahrer hinter der Wassermühle sowie verbesserte Radwege mit einer neuen Brücke über die Wedeler Au im östlichen Bereich des Mühlenteiches. Maritime Meile Die besondere Lage Wedels an der Elbe ruft nach einer großzügigen Gestaltung einer „Maritimen Meile“ und damit einer Öffnung insbesondere der Innenstadt zur Wasserseite hin. Durch die Neugestaltung des „Wedeler Stadthafens“ mit dem neuen „Hafentor“ und einer „Dockschleuse“ wird der Bereich der Elbpromenade aufgewertet werden. Eine zusätzliche Bebauung auf der Grundlage von Wettbewerbsergebnissen im Bereich „Hafentor“ und „Treppenviertel“ sowie die begonnene Bebauung im Park um die Ladiges-Villa tragen zur Belebung der Maritimen Meile bei. Frei von Bebauung sollten das Gelände des Strandbades und das Westufer des Hafens bleiben. Der Elberadweg ist einer der beliebtesten Radwanderwege in Deutschland. Wedel ist einer der wenigen Orte, an denen Radfahrer mit Fähren die Elbe kreuzen und zwischen den beiden Elberadwegen wechseln können. Auch für den Besuch Hamburgs ist Wedel angesichts der guten Verkehrsverbindungen ein geeigneter Ausgangspunkt für Radwanderer. Die FDP wird sich in der kommenden Wahlperiode für einen angemessenen Ausbau einsetzen. Straßennetz Die Erneuerung des Straßennetzes war und ist für die FDP ein vordringliches Anliegen, um die Verkehrssituation schrittweise weiter spürbar zu verbessern .Dabei sind die Bürger, liberalem Selbstverständnis folgend, in öffentlichen Anhörungen an der Planung zu beteiligen. Die FDP setzt sich für kostengünstige Lösungen ein und wird für einen Dialog im Ausgleich bei der notwendigen Interessenabwägung sorgen. Die Erhaltung der Umwelt bleibt erklärtes Ziel. Deshalb unterstützt die FDP die Fortführung aller Energiesparmaßnahmen im Rahmen von Sanierungen und Neubauten im kommunalen Bereich nachdrücklich. Wie bei der Einführung der neuen Baumschutzordnung müssen Regelungen dabei auf das unumgänglich notwendige Maß reduziert und gleichzeitig die Selbstverantwortung der Bürger gestärkt werden. |
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| Wirtschaft und Finanzen
Die Liberalen setzen sich für die Ansiedlung weiterer mittelständischer Unternehmen ein und unterstützen die Erweiterungsmöglichkeiten bestehender Unternehmen in Wedel. Die damit verbundene Schaffung neuer Arbeitsplätze bleibt eine wichtige Aufgabe. Die Entwicklung neuer attraktiver Gewerbegebiete ist dafür eine notwendige Voraussetzung. Daher unterstützen wir weiterhin nachdrücklich alle Aktivitäten der Wirtschaftsförderung, denn die wirtschaftliche Stärke der Stadt ist die Grundlage für ihre Finanzkraft. Erst ausreichende kommunale Einnahmen schaffen die finanziellen Gestaltungsspielräume für die Verwirklichung der geplanten zahlreichen Projekte. In der letzten Legislaturperiode konnte stets ein ausgeglichener Verwaltungshaushalt aufgestellt werden, was in Schleswig-Holsteins Städten und Gemeinden nicht die Regel ist. Dabei blieb das Leistungsniveau in Wedel weiter erhalten. Die FDP wird sich stets für einen ausgeglichenen Haushalt einsetzen und dabei weiterhin darauf achten, dass bei einer fairen Abwägung für Unterstützungen, wo immer möglich, gespart wird. Denn auch für die kommenden Jahre bleibt es die wichtige Aufgabe, Finanzspielräume zu schaffen, um erforderliche Investitionen auch aus Eigenmitteln finanzieren zu können und weitere Kredite einzuschränken. Die Rücklage muss wieder zu einer Schwankungsreserve wachsen. Ein Problem für Wedel bleiben die zu leistenden Kreisumlagen, um leistungsschwächeren Städten und Gemeinden unter die Arme zu greifen. Das sind 16,9 Millionen € in 2008 und entspricht den Gesamtausgaben für Kindertagesstätten, Schulen, Kinderbetreuung und allen städtischen sozialen Leistungen. Wenn Umlagen eine solche Größe erreichen, dann sind Reformen notwendig. |
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| Kultur in Wedel Kulturpolitik ist ein wesentlicher Bestandteil liberaler Gesellschaftspolitik. Kunst und Kultur sind Grundlagen einer Gesellschaft; sie dienen der Verständigung untereinander und sind Quelle von Identität und Kreativität. Die Förderung von Kunst und Kultur ist ein zentrales Anliegen liberaler Politik. Die Förderung von Kunst und Kultur in Wedel ist unverzichtbar, weil - gerade das kulturelle Angebot den Bürgern ermöglicht, sich mit ihrer Stadt zu identifizieren, - besonders in wirtschaftlich angespannten Zeiten die geistig-seelische Bereicherung durch Kultur äußerst wichtig ist, - ein reiches Kulturangebot als sogenannter weicher Standortfaktor für die Ansiedlung neuer Unternehmen in der Stadt gebraucht wird. Von allen Parteien wird betont, wie wichtig es ist, in die Bildung junger Menschen zu investieren. Zur Bildung gehören aber auch Kunst und Kultur. Kinder und Jugendliche bedürfen der Anregung durch Kultur an ihrem Lebensort für ihre soziale, ästhetische und emotionale Entwicklung. Eine Förderung von Veranstaltungen mit Jugendlichen sollte deren Entwicklung unterstützen. Wir haben in unserer Stadt ein vielfältiges Kulturangebot auf hohem Niveau, das es weiterhin zu fördern gilt. Genannt seien: Museen, Theater, Chöre, Orchester, Kulturforum, Universitätsgesellschaft. Das Ernst-Barlach-Museum mit seinen weit über die Stadtgrenzen hinaus beachteten Ausstellungen ist für die Stadt Wedel ein Glücksfall, zumal der weltberühmte Künstler Ernst Barlach ein Sohn unserer Stadt ist. Jährlich kommen viele Touristen zu uns, um dieses Museum zu besuchen. Die FDP konnte sich leider im Rat gegen eine schwarz-grüne Mehrheit nicht mit ihrem Antrag durchsetzen, den Etat des Museums angemessen zu erhöhen. Um über die Präsentation von Barlach-Werken hinaus auch andere Ausstellungen in Wedel zu präsentieren, werden wir uns weiterhin um zusätzliche Finanzmittel für das Museum bemühen. Eine seriöse Leitung ist dabei eine Selbstverständlichkeit. |
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Badebucht Das neue Kombibad ist zweifellos ein Pluspunkt in der Infrastruktur Wedels und als Standortfaktor auch für neue Betriebe und ihre Mitarbeiter nicht zu unterschätzen. Die FDP hat sich immer dafür eingesetzt, dass Bürger, Schulen und Vereine die Möglichkeit haben, ganzjährig ein Schwimmbad in Wedel nutzen zu können. Die für 2008 zur Einnahmeverbesserung eingeleiteten Maßnahmen müssen zeitnah auf ihre Wirksamkeit geprüft werden, Anpassungen - wenn erforderlich - rechtzeitig erfolgen. Vor den Haushaltsberatungen für 2009 muss kritisch über die weitere Zukunft beraten werden. Wäre das Kombibad nicht gebaut, würde die Stadt einen sehr ähnlichen Kapitaldienst mit einem jährlichen Defizit von ebenfalls über 2 Mio. € zu leisten haben. Und: wir hätten weiterhin zwei alte, marode Bäder mit vielen Problemen. Bäder, die auch Schulen und den Vereinen zur Verfügung stehen und die auch noch moderate Eintrittspreise nehmen sollen, lassen sich nach allen Erfahrungen nicht kostendeckend betreiben. Bei wirtschaftlicher Führung des Bades stellt der Defizitausgleich eine Preissubvention dar, die allen Besuchern, Schulklassen und Vereinsmitgliedern zu Gute kommt. |
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| Sicherheit
Wir werden uns weiter dafür einsetzen, die Sicherheit auf Wedels Straßen aufrecht zu erhalten. Einer nächtlichen Lärmbelästigung, Vandalismus und Verschmutzung muss gegengesteuert werden. Sicherheit ist Polizeiaufgabe und damit Landessache. Der auch von der FDP unterstützte Einsatz von privaten, städtisch finanzierten Sicherheitsdiensten (Rissener Straße) kann nicht die endgültige Lösung sein. Eine verstärkte Polizeipräsenz und gezielte Auflagen sollten dort möglich werden, wo sie erforderlich sind. Verwaltung Die FDP unterstützt alle Maßnahmen für die Verbesserung der Transparenz und der Effizienz in der städtischen Verwaltung. So hat die Schaffung des kommunalen Gebäudemanagements, das alle städtischen Gebäude nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen führt, zu ersten positiven Ergebnissen geführt. Die FDP begleitet alle weiteren Schritte bis zum Abschluss des Vorhabens. Für den Bauhof strebt die FDP gemeinsam mit der Verwaltung ein neues mehrstufiges Konzept an, das eine spürbare Steigerung des Wirkungsgrades zum Ziel hat. |
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